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          • Erasmus+ Job Shadowing an der MS Lavamünd

            Internationale Gäste aus Belgien zu Besuch

            Eine spannende und inspirierende Woche erlebte die Mittelschule Lavamünd im Rahmen von Erasmus+: Sieben Bildungsfachleute aus Belgien – vier Schulleiterinnen und Schulleiter, zwei Vertreterinnen aus der Schulverwaltung sowie eine Lehrerin – waren von Montag bis Freitag zu Gast, um im Zuge eines Job-Shadowing-Aufenthalts erste Erfahrungen mit dem europäischen Bildungsprogramm zu sammeln.

            Ziel des Besuchs war es, Erasmus+ kennenzulernen und Einblicke in das österreichische Schulsystem sowie den Schulalltag zu gewinnen. Für die meisten Teilnehmenden war dies die erste intensive Begegnung mit Erasmus+. Einzige Ausnahme war Frau Debbie Dekien, Schulleiterin der Basisschool Kameleon aus Turnhout, die bereits über Erfahrung mit internationalen Projekten verfügt. Über sie kam auch der Kontakt zur MS Lavamünd zustande – aufbauend auf der erfolgreichen Zusammenarbeit im Projekt „Communication in Action“ (2020–2023).

            Vielfältige Einblicke ins österreichische Bildungssystem

            Während ihres Aufenthalts erhielten die Gäste umfassende Einblicke in das Bildungssystem Österreichs – praxisnah und direkt vor Ort. Besucht wurden der Kindergarten, die Volksschule und die Mittelschule Lavamünd. Dabei stand insbesondere das Zusammenspiel der einzelnen Bildungsstufen im Fokus.

            Ein weiterer Programmpunkt führte die Delegation ins Schulzentrum Wolfsberg. Dort lernten die Gäste die HLW, die HAK sowie das BG/BORG kennen. Besonders herzlich war der Empfang in der Betriebsküche der HLW, wo die Gruppe mit Kaffee und Kuchen verwöhnt wurde.

            Ein Highlight stellte der Austausch mit Schülerinnen und Schülern dar: In der Bibliothek berichteten Jugendliche aus HLW und BORG von ihren eigenen Erasmus-Erfahrungen und gaben den Gästen einen persönlichen Einblick in die Möglichkeiten internationaler Schulprojekte.

            Besuch in der Bildungsdirektion Kärnten

            Am Freitag stand ein Besuch in der Bildungsdirektion Kärnten in Klagenfurt auf dem Programm. Bildungsdirektorin Isabela Penz hieß die Gäste willkommen. Im Anschluss präsentierte Erasmuskoordinatorin Silvia Quendler das österreichische Schulsystem und gab einen Überblick über ihre Arbeit. Besonders interessant war die Vorstellung der Kärntner Konsortium-Projekte, die Schulen den Zugang zu Erasmus+ erleichtern.

            Gemeinschaft und Kultur erleben

            Neben den fachlichen Programmpunkten kam auch das kulturelle Miteinander nicht zu kurz: Eine Besichtigung der Brauerei „Lavamünda Bier“, ein Ausflug zum Klopeiner See sowie eine entspannende Yogaeinheit im Garten der Volksschule rundeten die Woche ab.

            Ein gelungener Austausch

            Der Besuch zeigte einmal mehr, wie bereichernd internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich ist. Die belgischen Gäste nahmen viele neue Ideen und Eindrücke mit – und den Wunsch, Erasmus+ künftig auch an ihren eigenen Schulen aktiv umzusetzen.

            Die MS Lavamünd freut sich über diesen gelungenen Austausch und auf weitere internationale Begegnungen!

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